Feuer in Northeimer Mehrfamilienhaus – 12 Verletzte
Brand im ersten Obergeschoss verursacht 100.000 Euro Schaden; Stadt organisiert Unterbringung für Betroffene

Am Montagabend kam es in Northeim zu einem erheblichen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Hans-Holbein-Straße. Gegen 18:45 Uhr traf die Freiwillige Feuerwehr Northeim am Einsatzort ein und stellte fest, dass die betroffene Wohnung im ersten Obergeschoss in Vollbrand stand. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte das Feuer daran gehindert werden, auf weitere Wohnungen des Gebäudes überzugreifen.
Brandursache weiterhin unklar
Der Ursprung des Feuers ist bislang nicht abschließend geklärt. Ermittler schließen einen technischen Defekt ebenso wenig aus wie eine mögliche Brandstiftung. Die Untersuchungen zur Ursache laufen derzeit, genaue Details werden zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.
Rettungseinsatz und Verletzte
Angesichts der Vielzahl an Betroffenen wurde ein ausgelöst. Vier Personen konnten mit Hilfe einer Drehleiter von den rückwärtig gelegenen Balkonen gerettet werden.
Die koordinierte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte ermöglichte eine schnelle Rettung und medizinische Erstversorgung der Betroffenen.
Folgen für die Bewohner und Sachschaden
Das betroffene Wohnhaus ist laut Einsatzkräften aktuell nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Northeim hat kurzfristig die Unterbringung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner organisiert. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Auswirkungen auf den Straßenverkehr
Für die Dauer des Einsatzes musste die Hans-Holbein-Straße großflächig gesperrt werden. Zusätzlich ereignete sich während der Anfahrt eines Rettungswagens ein Verkehrsunfall, zu dem die Polizei angekündigt hat, in einer separaten Pressemitteilung weitere Informationen bereitzustellen.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden fortgesetzt, während sich die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zunächst auf die von der Stadt bereitgestellte Unterbringung verlassen müssen. Ein schnelles Einschreiten der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres, dennoch bleiben viele Fragen offen.
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