Einfache Sprache
Kurzmitteilung: Betrug über Kleinanzeigen
### Betrug bei Kleinanzeigen
In Northeim gibt es mehr Betrug.
Die Täter nutzen Kleinanzeigen.
Kleinanzeigen ist eine Internetseite.
Dort verkaufen Menschen Dinge.
Die Täter nutzen dort:
- **Sicher bezahlen**
- **PayPal**
- falsche Links
Sie wollen Ihr Geld stehlen.
### So läuft der Betrug ab
Die Täter schreiben Verkäufer an.
Sie wollen einen Artikel kaufen.
Dann sagen sie:
PayPal geht nicht.
Danach sagen sie:
Nutzen Sie „Sicher bezahlen“.
Das klingt sicher.
Es ist aber gefährlich.
### So tricksen die Täter
Sie schicken Ihnen Links.
Link bedeutet:
Sie klicken auf eine Internet-Adresse.
Die Links sehen echt aus.
Sie sind aber falsch.
Dann steht dort:
Ihr Konto muss bestätigt werden.
Das heißt:
Sie sollen Daten eingeben.
Die Täter fragen:
- Ihre Online-Banking-Daten
- Ihre Kreditkarten-Daten
- Ihr Passwort
### Die gefährliche Testzahlung
Dann kommt oft eine Testzahlung.
Testzahlung bedeutet:
Eine kleine Probe-Zahlung.
Die Täter schreiben zum Beispiel:
1000.
Dann sehen Sie später:
- 1.000 Euro fehlen
- oder Sie haben Geld freigegeben
### So schützen Sie sich
Seien Sie vorsichtig bei Nachrichten.
Klicken Sie keine fremden Links an.
Geben Sie Daten nur sicher ein.
Achten Sie auf diese Regeln:
- Klicken Sie keine Links aus Chats an.
- Prüfen Sie E-Mail-Adressen genau.
- Geben Sie kein Passwort weiter.
- Geben Sie keine Kontodaten auf fremden Seiten ein.
- Speichern Sie Nachrichten als Beweis.
- Machen Sie Screenshots.
Screenshot bedeutet:
Ein Bild vom Bildschirm.
### Wichtig
Die Polizei warnt vor diesem Betrug.
Seien Sie bei Geld sehr vorsichtig.
Prüfen Sie immer alles genau.
### Weitere Hilfe
Mehr Tipps gibt es bei der Polizei-Beratung.