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Bürgerbegehren gegen Gewerbegebiet in Northeim abgelehnt

Stadt und Bürgerinitiative setzen auf Dialog und öffentliche Beteiligung am Bauleitplan

Von Redaktion Northeim
Bürgerbegehren gegen Gewerbegebiet in Northeim abgelehnt
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 2

In der vergangenen Woche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung Northeim, der Bürgerinitiative „Pro Leinetal – Natur statt mehr Beton“ und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft NOM WMT zu einem offenen Austausch im Rathaus. Anlass war das eingereichte Bürgerbegehren der Initiative gegen das geplante Gewerbegebiet im Westen der Stadt.

Rechtliche Bewertung: Bürgerbegehren unzulässig

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Northeim beschloss am 29. September 2025, dass das durch die Bürgerinitiative eingereichte Bürgerbegehren zur Verhinderung des Gewerbegebiets nicht zulässig ist. Grundlage ist § 32 Absatz 2 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes. Bürgerbegehren zu Bauleitplänen sind demnach in Niedersachsen nicht gestattet.

Fortführung und Qualität des Dialogs

Um die Kommunikation aufrechtzuerhalten, fand ein gemeinsames Treffen im Rathaus statt. Hierbei klärten Stadt, Wirtschaftsförderung sowie die Bürgerinitiative offene Fragen, erläuterten ihre jeweiligen Argumente und suchten nach Transparenz im Verfahren. Die Stadt betonte, dass Bürgerinnen und Bürger sich weiterhin im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Bauleitplans einbringen und Stellungnahmen abgeben können.

Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger

  • Künftige Beteiligung ist im Rahmen des Auslegungsverfahrens vorgesehen.
  • Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können Anregungen und Bedenken äußern.
  • Unterschiedliche Standpunkte beim geplanten Gewerbegebiet

    Die Stadt Northeim verfolgt mit der geplanten Ansiedlung eines Logistikzentrums das Ziel, neue Arbeitsplätze zu schaffen, zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen zu generieren und den Wirtschaftsstandort Northeim zu stärken. Die Bürgerinitiative, vertreten durch Jan Lachnit und Inga Hartmann, setzt sich hingegen für den Erhalt der bestehenden Ackerflächen am westlichen Stadtrand und gegen das Logistikzentrum in direkter Nähe zur Autobahn 7 ein.

    Gemeinsame Zielsetzungen: Dialog und Transparenz

    Alle Gesprächspartner betonten die sachliche und respektvolle Atmosphäre des Treffens. Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung und Bürgerinitiative erklärten, den begonnenen Dialog fortzusetzen. Ziel ist es, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte transparent zu behandeln und den Austausch regelmäßig fortzusetzen.

    Weitere Informationen und Kontakt

    Für Fragen rund um das geplante Gewerbegebiet sowie zur weiteren Beteiligung am Verfahren stehen die zuständigen Stellen der Stadt Northeim und der Wirtschaftsförderung zur Verfügung.

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