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Jugendliche mischen bei der Dorfentwicklung mit

In Northeim bringen 12- bis 17-Jährige aus den Mooredörfern ihre Wünsche für mehr Freizeit, bessere Busverbindungen und neue Treffpunkte ein.

Von Redaktion Northeim

Die Stadt Northeim hat die Perspektive junger Menschen in die Dorfentwicklungsplanung der Mooredörfer eingebunden. In einem Workshop arbeiteten Jugendliche aus den Ortsteilen Höckelheim, Hillerse, Schnedinghausen und Berwartshausen gemeinsam an Vorschlägen, wie sich das Leben vor Ort verbessern lässt.

Jugendliche bringen eigene Sicht ein

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Jugendliche die Situation in den Mooredörfern erleben. Die Teilnehmenden im Alter zwischen 12 und 17 Jahren waren eingeladen, die laufenden Planungsarbeiten aktiv mitzugestalten. Dabei ging es sowohl um den aktuellen Zustand als auch um konkrete Ideen für mehr Lebensqualität in den Northeimer Ortsteilen.

Die Arbeit erfolgte in Gruppen. Auf diese Weise wurden Vorschläge gesammelt, geordnet und zu ersten Konzepten weiterentwickelt. Die Stadt wollte damit sicherstellen, dass die Sichtweise junger Menschen nicht nur ergänzend, sondern sichtbar in die weitere Planung einfließt.

Konkrete Vorschläge für die Ortsteile

Die Ergebnisse des Workshops waren nach Angaben der Stadt sehr konkret. Unter den Vorschlägen findet sich unter anderem der Bau eines Mountainbike-Trails mit actionreichen Pumptracks. Ebenfalls weit oben auf der Liste der Jugendlichen steht die Optimierung der Busverbindungen zwischen den Ortsteilen und zum Stadtzentrum.

Darüber hinaus nannten die Jugendlichen weitere Wünsche und Bedürfnisse, die für ihren Alltag wichtig sind. Dazu gehören ein Snackautomat, Treffpunkte, ein Basketballplatz sowie neue Sportgeräte am Hasselberg.

Wichtige Punkte aus dem Workshop

  • Mountainbike-Trail mit Pumptracks
  • Verbesserte Busverbindungen zwischen allen Ortsteilen und zum Stadtzentrum
  • Snackautomat
  • Treffpunkte
  • Basketballplatz
  • Neue Sportgeräte am Hasselberg
  • Von der Idee in die Planung

    Die Ergebnisse des Workshops werden nun vom beauftragten Planungsbüro, der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH, Hannover, zusammengetragen. Anschließend sollen sie in den Entwurf des Dorfentwicklungsplans einfließen und danach der Förderbehörde zur Prüfung vorgelegt werden.

    Nach Angaben der Stadt ist das Ziel, den Plan noch vor den Sommerferien zur Anerkennung zu bringen. Im weiteren Verlauf soll dann im Rahmen einer Bürgerversammlung der offizielle Startschuss für die Förderphase erfolgen.

    Einordnung für die Ortsteile

    Mit dem Workshop setzt die Stadt Northeim auf eine Beteiligung, die über die klassische Planung hinausgeht. Gerade in einer Dorfentwicklungsplanung kann die Rückmeldung junger Menschen wichtige Hinweise geben, welche Angebote fehlen, welche Verbindungen verbessert werden sollten und wo Treffpunkte benötigt werden.

    Die Einbindung der Jugendlichen aus den Mooredörfern macht deutlich, dass die Entwicklung der Ortsteile nicht nur aus baulichen Fragen besteht, sondern auch aus Alltagswegen, Freizeitangeboten und der Frage, wie sich junge Menschen in ihrem Umfeld bewegen und begegnen können.

    Die Stadt Northeim hat die Ergebnisse damit nicht nur gesammelt, sondern in einen formalen Planungsprozess überführt. Nun liegt der weitere Weg bei dem Planungsbüro und der Förderbehörde.

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